H. Kardel

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  Politik

Juni 2007:
Ein mutiger Kämpfer ist gestorben:
Hennecke Kardel
(15. Juni 1922 - 24. Juni 2007)
Mit freundlichem Gruß
Dieter Rüggeberg

 

Autor im deutschen "Rechtsstaat"!

Hennecke Kardel wurde 1922 in Friedrichstadt (Schleswig-Holstein) als Sohn des Hebbel-Forschers Rudolf Kardel geboren. Kindheit an der Nordsee. In den dreißiger Jahren Schulzeit in Hamburg-Altona. Nach dem Kriegsabitur 1940 als Infanterist auf dem Balkan und in Rußland, Infanterie-Offizier, zwölf Verwundungen, Ritterkreuz vor Leningrad, nach Kriegsende Flucht aus dem sowjetischen NKWD-Zuchthaus Wilna, Partisan im Nachkriegs-Baltikum. In den fünfziger Jahren Kaufmann in Hamburg, Baubeschläge. In den sechziger Jahren Aufkäufer für Antiquitäten in der nördlichen Sahara, Logenplatz des Weltgeschehens in Tanger. Reisen in der "Dritten Welt" in den siebziger Jahren. Seit 1979 politische Verfolgung durch Hamburger Senat und Justiz: Beschlagnahme seiner Bücher im Hamburger Hafen und Vernichtung seiner Existenz.

          Buch-Veröffentlichungen:
"Geschichte der 170. I. D".,
"Das Tuch",
"Adolf Hitler- Begründer Israels",
"Hitlers Verrat am Nationalsozialismus",
"Springers Nazionismus",
"Ein Zug durch Springers Gemeinde",
"Das Neutralistische Manifest",
"Das öffentliche Ärgernis",
"Rechts-Staat - links der Elbe".

          Schriften über:

Marcel Reich-Ranicki - Eichmann von Kattowitz
Helmut Schmidt,
Richard von Weizsäcker,
Klaus von Dohnanyi,
Henning Voscherau,
Michael Gorbatschow.
Abhandlung "out of area"
und Übersetzung von Solschenizyns "Ostpreußischen Nächten".

LG-PRÄSIDENT ROLAND MAKOWKA

Gesinnungs-Justiz-Herr

Kardels Hamburger Bücher- und Meinungsverfolgungs-Prozeß geht ins 17. Jahr. Nach Presse-Hetze Herbst 1979 durch den unselig geendeten Millionendieb Werner NACHMANN stieg drei Tage nach ihrem Amtsantritt Eva LEITHÄUSER ein, gab dem Staatsanwalt Dietrich KLEIN "Weisung". Der fälschte Zitate. So vernichtete die Staatsschutz-Polizei FD 7 im Frei(!)-Hafen HH für eine Viertelmillion zeitkritischer, nicht-indizierter Bücher. "Früher Feuer — heute Wasser".
          1982 gab es Freispruch, begleitet vom "nicht anfechtbaren Entschädigungsbeschluß". Geld kam bis heute nicht. Im Gegenteil: Gerichts- und RA-Kosten kamen zuhauf. MAKOWKA 1984 zum Richter GIERGA: "Hat die Hamburger Justiz es nötig, sich sechs Jahre am Fall Kardel festzuhalten?" Sie hielt, hält fest — seit 1979 ohne Punkt und Komma, sie ficht an, lädt nach 15 Jahren Zeugen, die sich nicht erinnern, verschleppt mit justiz-krimineller Energie und mit Sicherheit ins zweite Prozeß-Jahrzehnt. MAKOWKA im Plenarsaal zum Dr. Ingo MÜLLER ("Furchtbare Juristen"): "Der Fall Kardel ein Einzelfall." Ein gemordeter Jude ist einer zuviel. MÜLLER: "Ich habe mich in Hamburg sachkundig gemacht. Furchtbare Juristen sind hier wieder am Werke." Immer noch nicht ist der RA Gerhard STRATE bis zum Bundesverfassungsgericht vorgedrungen.

MAKOWKA - und die Gesinnungs-Terror-Justiz.

Neue Männer braucht das Land..
 

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